Beschreibung
Nova Materia setzt unkonventionelle Instrumente ein. Die Band „Olefan“ erkundet die Klangfarben ihrer Stimmen und der Trompete.
Nova Materia
Caroline Chaspoul und Eduardo Henriquez sind die Gründungsmitglieder von Nova Materia, einem französisch-chilenischen Duo, das die Grenzen zwischen elektronischer Musik, Post-Punk und Industrial-Rhythmen auslotet. Bevor sie Nova Materia gründeten, waren sie Mitglieder von Panico, einer legendären chilenischen Post-Punk-Band, die Pionierarbeit bei der Verschmelzung von Punk mit lateinamerikanischen Klängen leistete und Anfang der 2000er Jahre in Europa entdeckt wurde.
Nova Materia zeichnet sich durch ihren innovativen Ansatz aus, bei dem unkonventionelle Instrumente wie Metalle, Steine und Fundstücke verwendet werden, um immersive und experimentelle Klanglandschaften zu schaffen. Ihre Musik vereint avantgardistische Elemente und behält dabei eine hypnotische, tanzbare rhythmische Dimension bei, die von Techno, Industrial und Post-Punk beeinflusst ist.
Bekannt für ihre intensiven Live-Auftritte, verwandeln sich ihre Konzerte in wahre Klangzeremonien, bei denen hängende Eisenrohre, Steine und Metallplatten zu industriellen und mineralischen Percussion-Instrumenten werden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges, hypnotisches und kosmisches Erlebnis. Niemand verlässt ein Konzert von Nova Materia, einer wahren „Klangmesse“, unberührt.
Das Duo hat mehrere Alben und EPs bei einflussreichen Labels wie Kill the DJ und Crammed Discs veröffentlicht und ist auf renommierten internationalen Festivals sowie in Konzertsälen auf der ganzen Welt aufgetreten. Zudem engagieren sie sich in interdisziplinären künstlerischen Kooperationen mit bildenden Künstlern, Choreografen und Performern und festigen damit ihren Ruf als Schöpfer ganzheitlicher Klangerlebnisse. Zu diesen Kooperationen zählt unter anderem ihre Zusammenarbeit mit The Limiñanas und Laurent Garnier bei dem Titel „Que Calor“, bei dem Eduardo Henriquez den Text verfasste und seine Stimme für einen energiegeladenen und psychedelischen Track beisteuerte.
L’Oléfan
L’Oléfan ist ein seltsames, vielgestaltiges Wesen, das der ungezügelten Fantasie von Lolita und Fania entsprungen ist. Als Schwestern mit Punk-Spirit, die von einem Vater aufgezogen wurden, der zwar Gaukler war, aber klassische Musik studierte, wuchsen sie gemeinsam auf und erfanden ihre eigene Musik und Sprache. Als Musikerinnen erkunden sie die Klangfarben ihrer Stimmen und der Trompete, um sie mit kunstvoll komponierten Klängen und elektronischen Instrumenten – Keyboard, E-Gitarre, Samples – zu vermischen. Die poetischen Texte werden gesungen, geflüstert oder skandiert. Sie sind in der Dringlichkeit unserer Zeit verankert und werden in einer skurrilen und berauschenden Offenheit vorgetragen. Wie ein Kaleidoskop vermischen ihre facettenreichen Titel Lyrik, Poesie, Rhythmen und eingängige Refrains, surrealistische und experimentelle Lieder und entführen uns in ein einzigartiges musikalisches Roadmovie. Im Leben verbindet sie eine Verbundenheit, die von allerlei Erfahrungen und abgedrehten Ideen genährt wird, und auf der Bühne strahlen sie eine einfühlsame Energie, unbändige Freude und beißenden Humor aus. Ihre EP „Dans le Bassin“ – aufgenommen zwischen Burgund und Paris von Louis DELEGRANGE und abgemischt im Studio Ligokyma von Aristide ROSIER – erschien im Frühjahr 2026.
