19. september > 20. september

Journées européennes du patrimoine

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Musée Nicéphore Niepce, 24 quai des Messageries, 71100 Chalon-sur-Saône

Beschreibung

Wir laden Sie ein, das Programm 2026–2027 zum 200-jährigen Jubiläum der Erfindung der Fotografie zu entdecken und Fachleute des Museums kennenzuler...
Anlässlich der Europäischen Tage des Kulturerbes laden wir Sie ein, das Programm 2026–2027 zum 200-jährigen Jubiläum der Erfindung der Fotografie zu entdecken. Dieses Wochenende bietet Ihnen zudem die Gelegenheit, engagierte Fachleute zu treffen und sich mit ihnen über ihr Fachwissen auszutauschen, sich in die Technik des Cyanotypie-Abzugs einführen zu lassen sowie die Sammlungen zu bewundern, die normalerweise in den Depots aufbewahrt werden. ZWEIHUNDERTJÄHRIGES JUBILÄUM DER ERFINDUNG DER FOTOGRAFIE Damit Sie kein Highlight des zweihundertjährigen Jubiläums der Fotografie verpassen, entdecken Sie das Programm der Veranstaltungen, die von September 2026 bis September 2027 in Chalon-sur-Saône stattfinden: Ausstellungen, Workshops, Fotostudios und festliche Veranstaltungen. Die „Journées du Patrimoine“ (Tage des Kulturerbes) bieten in Chalon die Gelegenheit, die nationale Fotosammlung der „Conserverie de Metz“ zu starten, an der sich das Museum beteiligt, indem es Ihnen bei der Digitalisierung Ihrer Fotos hilft. Das Ergebnis dieser groß angelegten Sammlung wird zum Abschluss des 200-jährigen Jubiläums im Museum ausgestellt. Nutzen Sie das Wochenende, um im Museumsshop die neue, dem 200-jährigen Jubiläum gewidmete Ausgabe des „Photo Poche“ zu entdecken, die Nicéphore Niépce gewidmet ist. Samstag und Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr AUSSTELLUNGEN -ARIÈLE BONZON, INFINITIF: DIE ZEIT WIEDER AUFNEHMEN Die Ausstellung stellt Fotografien aus der Serie {Intérieur} von Arièle Bonzon gegenüber – Ansichten von Orten, die in einer unbestimmten Zeit schweben(de)finierter Zeit schwebend, leer von Präsenz, doch erfüllt von Abwesenheit, durchzogen von Zeichen, die auf das Vergehen unbekannter Leben verweisen, mit Fotografien, die sie aus dem Bestand des Musée Nicéphore Niépce ausgewählt hat. Verbindungen, manchmal dunkel und unausgesprochen, entstehen zwischen den Fotografien. -ALEIX PLADEMUNT, MATTER „Matter“ – die Materie – hat seinen Ursprung in „mater“, „die Mutter“, der Quelle, aus der sich alles entfaltet. Das Werk von Aleix Plademunt offenbart die unstillbare Neugier eines Künstlers, der von Haus aus Ingenieur ist. In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Teams aus mehr als 15 Ländern hat der Fotograf innerhalb eines Jahrzehnts ein Bilderkorpus zusammengestellt, das unsere Welt und ihre Widersprüche erforscht. Zwischen Intimität, Politik, Ökologie sowie wissenschaftlichem und technischem Fortschritt offenbart seine Fotografie sowohl Schönheit als auch Gewalt. Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr BEGEGNUNGEN RUND UM DIE HELIOGRAPHIE Im Jahr 1826 gab Nicéphore Niépce seiner Erfindung den Namen „Heliographie“. Treffen Sie die Fotografinnen FLORE und Marie Moroni. Sie werden Ihnen die Prinzipien des Heliogravurverfahrens und dessen zeitgenössische Anwendungen anhand von Werken vorstellen, die nach diesem Verfahren entstanden sind. Eine besondere Gelegenheit, ein handwerkliches Know-how zu entdecken, das eine Brücke zwischen den Anfängen der Fotografie und dem künstlerischen Schaffen von heute schlägt. Sonntag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr (Dauer: 20 Min.) BEGEGNUNGEN MIT DEN EXPERTINNEN DES MUSEUMS – EINBLICK IN AUSSERGEWÖHNLICHE ORIGINALE AUS DEN DEPOTS Anlässlich dieser 43. Ausgabe der Europäischen Tage des Kulturerbes, die dem Thema „Fotografisches Erbe“ gewidmet ist, können Sie Fotografien und Kameras entdecken, die ausnahmsweise aus den Depots geholt wurden. Von der Erfindung der Fotografie im Jahr 1827 durch Nicéphore Niépce bis hin zu den neuesten Entwicklungen bewahrt das Museum die wichtigsten Meilensteine ihrer Geschichte. Entdecken Sie innovative, manchmal wenig bekannte und überraschende Verfahren, die Wegbereiter der heutigen Bildtechnologien sind. Samstag und Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr -BLITZFÜHRUNG „NICÉPHORE NIÉPCE UND DER BLICK AUF DIE WIRKLICHKEIT“ Bei Kurzführungen erfahren Sie mehr über die Forschungsschritte von Nicéphore Niépce, die ihn zur Erfindung der Fotografie führten. Im Jahr 1816, im Alter von 51 Jahren, setzte Nicéphore Niépce (1765–1833) endlich seine Ideen in die Praxis um, wonach es möglich sein sollte, Licht festzuhalten. Er beginnt daraufhin mit den Experimenten zu dem, was später zur Heliografie werden sollte – dem ersten fotografischen Verfahren und Vorläufer moderner Technologien, mit denen sich Bilder der Realität festhalten und drucken lassen. Im Jahr 1824 erzielte Nicéphore Niépce entscheidende Ergebnisse: „Ansichten der Realität“ auf Lithografiestein, die heute verloren gegangen sind. Im Jahr 1826 gab er den Stein als Trägermaterial zugunsten von Metall auf, da dessen reflektierende Eigenschaft ihm geeignet erschien, um klar definierte Bilder zu erhalten, und taufte seine Erfindung „Heliographie“. Samstag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr (Dauer: 20 Min.) DIE DIGITALISIERUNG VON NEGATIVEN Seit den Anfängen der analogen Fotografie gilt ein Grundprinzip: Die Kamera erzeugt ein Negativbild (dessen Helligkeitswerte und Ausrichtung im Vergleich zur Realität umgekehrt sind), und dieses Negativ ermöglicht die Herstellung des endgültigen Positivbildes beim Abzug im Fotolabor. Fotografische Negative sind empfindliche Dokumente, deren Erhaltung und Aufwertung heute über die Digitalisierung erfolgt. Diese ermöglicht nicht nur die Erhaltung der Originale, sondern erleichtert auch deren Einsichtnahme, Untersuchung und die Anfertigung digitaler Abzüge. Die Digitalisierung von Negativen ist auf die Besonderheiten dieser Trägermaterialien zugeschnitten und erfordert spezielle Geräte sowie Fachwissen. Entdecken Sie gemeinsam mit den Technikern des Museumslabors die verschiedenen Schritte dieses Prozesses. Sonntag 14:00 Uhr, 14:45 Uhr, 15:30 Uhr, 16:15 Uhr oder 17:00 Uhr (Dauer: 30 Min. Teilnehmerzahl auf 8 Personen begrenzt VERKAUF VON FOTODRUCKS Die Mitglieder des Vereins „Société des amis du musée Nicéphore Niépce“ bieten Ihnen einen Verkauf von Fotodrucken an, bei denen es sich um Reproduktionen von Werken aus den Sammlungen des Musée Nicéphore Niépce handelt. Eine schöne Gelegenheit, sich eine Freude zu machen und gleichzeitig die Arbeit des Vereins zu unterstützen, dessen Aufgabe es ist, das Museum bei seinen verschiedenen Aufgaben zu begleiten. Samstag und Sonntag zwischen 14:00 und 18:30 Uhr FAMILIENVERANSTALTUNG ERLEBEN SIE DIE CYANOTYPIE Im Jahr 1842 entwickelte der Engländer John Frederick William Herschel (1792–1871) ein fotografisches Verfahren, das bläuliche Abzüge erzeugt: die Cyanotypie. Probieren Sie diese Technik nun selbst aus, indem Sie einen Kontaktabzug und ein Fotogramm anfertigen, und entdecken Sie anschließend das Bild, das nach der Belichtung durch Sonnenlicht entsteht. Ihre Kreation entsteht auf der Grundlage von Fotonegativen aus den Sammlungen des Museums zum Thema „Pflanzen“. Die ausgewählten Bilder können mit Blättern, Blüten und Pflanzen kombiniert werden, die aufgrund ihrer Formen und Texturen gepflückt wurden, um ein einzigartiges Kunstwerk zu schaffen. Samstag und Sonntag 14 Uhr, 15:30 Uhr und 17 Uhr Dauer: 1 Stunde (Der Workshop wird bei schlechtem Wetter oder unzureichender Lichtstärke verschoben.)

Preise

Kostenfrei
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Zeitplan

vom 19 September 2026 bis zum 20 September 2026

Lokalisierung

Journées européennes du patrimoine
Musée Nicéphore Niepce, 24 quai des Messageries, 71100 Chalon-sur-Saône
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