A2c/Olive Grachet hat sich eine echte Leidenschaft für Kamerun, das Land ihrer Vorfahren, bewahrt... Sie präsentiert uns Masken, die aus der Tradit...
A2c / Olive Grachet hat sich eine echte Leidenschaft für Kamerun, das Land ihrer Vorfahren, bewahrt... Sie wurde in der Stadt Douala geboren und träumt von einer runden Hütte, wie man sie in Bessong Kang, einem Dorf aus roter Erde unweit der Küste, findet.
Für uns kommt sie in die Runde Halle, um uns anhand einer Reihe von Masken, die Ausdruck der Tradition sind, von ihrer Heimat und den Nachbarländern Gabun, Kamerun, Nigeria und Kongo zu erzählen. Die gezeigten Masken zeugen vom Reichtum der afrikanischen Kulturen. Sie haben einen großen patrimonialen Wert. Es handelt sich um einzigartige Objekte, die vor langer Zeit von einheimischen Künstlern geformt wurden. Sie sind für rituelle Zeremonien im Zusammenhang mit Hochzeiten, Geburten und Trauerfällen bestimmt. Einige haben eine soziale, rechtliche und sogar eine polizeiliche oder friedensstiftende Rolle... Andere dienen als Fürsprache bei Tieren und Geistern.
Martine Malley begleitet diese Erinnerungen an Afrika mit einer Reihe von abstrakten Bildern, die versuchen, mit den Geistern Fürsprache einzulegen... Martine Malley, eine Malerin aus Givrotin, die an der Kunsthochschule in Chalon ausgebildet wurde, erklärt: "Die Malerei eröffnet mir eine Welt, in der Bewegung und Licht den Konflikt, die Spannung und die Zerbrechlichkeit ausdrücken. Für diese Acrylbilder und Collagen trete ich in einen Prozess der Befreiung von der Realität ein, der den Impuls der Geste, den Rhythmus und die Evidenz des Unvorhergesehenen vereint. Malen ist somit ein ständiges Bedürfnis nach Erfindung, mehr als ein Vergnügen, eine Leidenschaft".
